Fotos: LBV Team
Mit freudiger Stimmung und voller Energie war ein Team des LBV beim Jan-Delay-Konzert am 24.7. auf der Kulturinsel Wöhrmühle unterwegs.
Im Rahmen der Aktion „Her mit den Bechern“ sammelten die Aktiven Pfandbecher für den Naturschutz und herzliche Begegnungen mit den Festivalgästen. Viele spendeten ihr Pfand gerne – nicht zuletzt wegen der sympathischen Präsenz des LBV-Teams.
Ein riesiges Dankeschön an alle, die unterstützt haben – ob mit Bechern, Lächeln oder Applaus. So macht Ehrenamt Spaß und zeigt: Gemeinsam können wir richtig was bewegen!
In der 5. Folge des Podcast "Seegeschichten vom Altmühlsee" ist Martina Widuch, die Leiterin der LBV-Umweltstation Altmühlsee zu hören. Dort spricht die Diplom-Biologin über Lieblingsplätze auf der Vogelinsel, spannende Vogelbeobachtungen und begeisternde Naturerlebnisse von Kindern und Erwachsenen. Der Podcast ist unter folgendem Link abrufbar: Seegeschichten vom Altmühlsee Folge 5 - Zweckverband Altmühlsee
Ein starkes Zeichen für gelebtes Engagement:
Im Nürnberger Land wurde die 5.000. Ehrenamtskarte überreicht – an Dr. Cathérine Conradty, die Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe Nürnberg und Nürnberger Land.
Seit drei Jahren koordiniert Dr. Cathérine Conradty als Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe Nürnberg/Nürnberger Land zahlreiche ehrenamtliche Aktivitäten – von Vogelschutzprojekten über Umweltbildung bis hin zu praktischen Pflegeeinsätzen in Schutzgebieten. Zudem ist sie Vorstandsmitglied der LAG Nürnberger Land.
„Mein Ehrenamt bedeutet für mich Verantwortung übernehmen – mit Herz und Verstand. Ich kann meine Begeisterung für Natur und Artenvielfalt teilen, und für den Umweltschutz wirksam sein“, so Conradty bei der Übergabe.
Rund 5 Millionen Menschen in Bayern engagieren sich ehrenamtlich und auch der LBV ist ein Ehrenamtsverband – getragen von Menschen, die ihre Zeit und Energie für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen. Ihr Engagement ist eine tragende Säule des Naturschutzes in Bayern.
Mit der Bayerische Ehrenamtskarte gibt es im jeweiligen Landkreis zahlreiche Vergünstigungen – etwa in Museen, Schwimmbädern, Kinos oder Gastronomiebetrieben. Sie ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung, denn ein Ehrenamt lohnt sich – für die Gesellschaft, für die Natur und für die Aktiven selbst.
Am 4. April 2025 besuchte die Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim die Energie- und Verwertungsanlage Dettendorf. Anlass waren Vorfälle um vergiftete Vögel, darunter ein Storch, der an einem Schmerzmittel verendet war. Es wurde vermutet, dass der Vogel falsch entsorgte Tabletten auf einer Müllkippe zu sich genommen habe.
Andreas Horneber, Leiter der technischen Anlagen der EVA, führte die Interessierten durch die Anlage. Vom Wertstoffzentrum Dettendorf, ging es zur Müll- und Papierumladestation und der Bauschuttdeponie. Photovoltaikanlagen auf den Hallendächern beeindruckten die Besucher.
Bei der Kompost- und Biogasanlage konnten Störche, Mäusebussarde sowie Rot- und Schwarzmilane beobachtet werden. Hier wird der Inhalt der Biotonnen mehrere Wochen von Methanbakterien bearbeitet, wodurch Strom erzeugt wird. Sind die insgesamt 8 Tore der Anlage voll, wird der anfallende Biomüll vor dem nächsten freiwerdenden Fach gelagert. Hier könnten Vögel an in der Biotonne falsch entsorgtes Material – wie Schmerztabletten – kommen. Die Führung hat eindrucksvoll gezeigt, dass zum Natur- und Artenschutz auch die richtige Abfalltrennung gehört.
Text: Renate Kapune
Mit dem nahenden Frühling finden auch wieder vermehrt Aktionen für Kinder- und Jugendliche statt. Die perfekte Zeit um sich in gemütlicher Online-Runde mit anderen Teamern und GruppenleiterInnen austauschen und über anstehende Veranstaltungen abzustimmen. Außerdem geben wir Euch gerne Neuigkeiten rund um die NAJU weiter.
Ab 17.30 Uhr findet ein Infoabend für neue Interessierte Teamer und GruppenleiterInnen statt.
Mehr Infos und Anmeldung: mittelfranken@lbv.de
Fotos: Joachim Pemsel
Beim Workshop des LBV mit Jugendlichen der SpVgg Greuther Fürth waren alle wieder eifrig im Einsatz. Die Kooperationspartner setzen sich dafür ein, dass die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung umgesetzt und Kindern vermittelt werden.
Im Stadion des Kleeblatts wurde an diesem Nachmittag daher gebastelt, überlegt, hinterfragt und Wissen angewendet. Auch der Spaß kam natürlich nicht zu kurz!
In dem bunten Rahmenprogramm standen folgende Themen auf der Agenda:
SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Mit der Unterstützung des Bayerischen Naturschutzfonds, der mehr als 315.000 Euro bereitstellt, soll ein integrierter Gewässerbiotopverbund entstehen. Bei dem Modellprojekt, das auf drei Jahre ausgelegt ist, werden kleinere Fließgewässer, Stillgewässer und umliegende Auen ökologisch verbessert.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz seltener Amphibienarten. Die LBV-Kreisgruppe Fürth hat durch die Erfassung von Amphibien dazu bereits wichtige Grundlagen geschaffen, die nun in das umfassendere Projekt einfließen.
Folgende Nachhaltige Maßnahmen sind zentrale Bausteine:
Bei der Auftaktveranstaltung betonte der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer die erfolgreiche Zusammenarbeit von Kommune und Naturschutzverband. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber übergab symbolisch den Förderscheck. Bürgermeister Jürgen Habel sieht im Projekt eine Chance neben der Förderung der Biodiversität auch das Lebensumfeld für kommende Generationen zu sichern.
Das Projekt in Langenzenn reiht sich in Bayerns Bestrebungen ein, den Biotopverbund auszuweiten und die Qualität der Flächen nachhaltig zu verbessern. Mit dem Zusammenspiel von Artenschutz, Gewässerentwicklung und Wasserrückhalt soll das Vorhaben neue Maßstäbe setzen und als Vorbild für ähnliche Projekte in der Region und darüber hinaus dienen.
Michael Harich, Naturgartengestalter (hortus-netzwerk.de/hortus-oasis-verde/) und #beebetter-Gewinner 2022 "Private Initiative" / https://www.burda.com/de/news/beebetter-award-schutzprojekte-ausgezeichnet/ leitet in dem 2,5-tägigen Aktiv-Workshop verschiedene Themen rund um eine naturnahe Gartengestaltung an.
Im Rahmen der Mitmachbaustelle lernen die TeilnehmerInnen die Grundprinzipien des Drei-Zonen-Gartens kennen. Das Konzept betrachtet den Garten als naturnah und nachhaltig. Es soll ein Ort sein, an dem Pflanzen, Tier und Mensch so zusammenleben können, dass jede/r seinen Nutzen davon hat. Alle Zonen sind miteinander verbunden. So entsteht ein Gleichgewicht im Garten, in dem sich die heimische Tier- und Pflanzenwelt gesund und vielfältig entwickeln kann.
Im Detail wird u.a. erklärt welchen Nutzen Totholz und eine Benjeshecke hat und wie diese aufgebaut werden kann. Beim Anlegen eines Komposthaufens gibt es ebenfalls einiges zu beachten, was wir genauer gemeinsam beleuchten werden. Außerdem erschaffen wir mit einer Trockenmauer einen vielfältigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und lernen bei der Pflanzaktion heimische, insektennützliche, als auch invasive, schädliche Arten kennen.
Ort: Seukendorf
Kosten inkl. warmer Verpflegung & Handout: 45 Euro
Anmeldung bis 30.4.25: mittelfranken@lbv.de (Teilnehmeranzahl begrenzt)
Michael Harich, Naturnaher Gartengestalter/Frauke Seitz, LBV Fürth
Den ausgezeichneten Garten live erleben:
Tag der offenen Naturgartenpforte - Einladung zur Naturgartenbesichtigung
Sonntag, 22. Juni 2025
von 10.00 - 16.00 Uhr
Hortus Oasis Verde (Naturwiese)
zwischen Großhabersdorf und Vincenzenbronn
Führungen um 10.15 Uhr und 13.00 Uhr
Google Maps: https://goo.gl/maps/1WNUerZnDN95DxAC6
Auf den ersten Blick mag Sand nicht als artenreicher Lebensraum erscheinen. Doch bei genauerem Hinsehen offenbart sich eine beeindruckende Vielfalt spezialisierter Arten, die von der Kargheit und Wärme der trockenen Böden profitieren.
In diesem seltenen Lebensraum finden sich Amphibien, Insekten, Pflanzen und Vögel, die perfekt an die besonderen Bedingungen angepasst sind.
Diese Artenvielfalt und ihre Verletzlichkeit machen den Schutz dieser Gebiete besonders wichtig. Erleben Sie eindrucksvolle Fotografien, die die Vielfalt und den Artenreichtum des Lebensraums Sand eindrucksvoll darstellen.
„Mit unserer Ausstellung möchten wir unser aller Bewusstsein für diesen einzigartigen Lebensraum unserer Heimat schärfen. Denn man kann nur schützen, was man kennt.", so die Naturfotografen des LBV Nürnberg.
25.02.025 - 24.04.2025
Kulturladen Zeltnerschloss Nürnberg,
Gleißhammerstraße 6, 90480 Nürnberg
Öffnungszeiten: von Dienstag bis Donnerstag von 13 bis 17 Uhr (mit Café)
Vernissage: am 14.03.2025, 18:00 Uhr
Die Sandlebensräume Franken erstrecken sich von Weißenburg im Süden über Nürnberg bis nach Bamberg im Norden. Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 100 km und einer Ost-West-Breite von etwa 40 km ist sie Bayerns größtes Naturschutzprojekt. Einige der Regionen der Sandachse Franken, in denen für die Ausstellung Fotos gesammelt wurden sind:
Die Naturfotografen freuen sich über ein Kennenlernen mit neuen Interessierten. Sie treffen sich jeden 3. Dienstag im Monat in der Bezirksgeschäftsstelle des LBV Mittelfranken.
Adresse: Humboldtstr. 98, 90459 Nürnberg,
Tel.: 0911/454737, E-Mail: nuernberg@lbv.de
Foto: Katrin Meindl
Die Weiterbildung richtet sich primär an Interessierte aus pädagogischen und naturwissenschaftlichen Berufen sowie Ehrenamtliche, die sich in der Jugendarbeit oder Naturschutzverbänden engagieren.
Sie verbindet lebendiges Wissen aus der Naturkunde mit erprobten Methoden für die Gruppenarbeit.
Der nächste Kurs beginnt im März 2025. Er wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Veranstalter
ist das Evangelische Bildungswerk Regensburg in Kooperation mit dem LBV.
Der Vorstand der LBV Kreisgruppe Fürth hat in diesem Jahr einen erfreulichen Zuwachs zu verzeichnen. Bei den Wahlen der Jahreshauptversammlung konnten erstmalig alle elf Positionen, inklusive des Jugendbeauftragten und aller fünf möglichen Positionen der Beisitzer/innen, besetzt werden.
Richard Fischer (1. Vorsitzender)
Hans-Georg Müller (2. Vorsitzender)
Werner Pfab (3. Vorsitzender)
Petra Schwandt (Schatzmeisterin)
Markus Budny (Schriftführer)
Joachim Pemsel (Jugendbeauftragter)
Bärbel Weber (Beisitzerin)
Janina Rosner (Beisitzerin)
Katharina Olbrich (Beisitzerin)
Tarja Richter (Beisitzerin)
Hans Popp (Beisitzer)
Viele bereits erfolgreich umgesetzte Projekte und Maßnahmen, als auch neue Ideen können nun noch intensiver weiter vorangebracht werden.
Der LBV Fürth kümmert sich um neun besondere Grundstücke mit einer Gesamtfläche von über 180.000 m², darunter auch typisch fränkische Kulturlandschaft wie Streuobstflächen oder ein Weihergebiet. Das Ziel ist eine Optimierung des Lebensraum für zum Beispiel den Laubfrosch, den Wendehals und der Mopsfledermaus. Auch im Bereich Stadtnatur, unter anderem im Gebäudebrüterschutz, ist die Kreisgruppe seit Jahren erfolgreich im Einsatz.
Die engagierte und lebendige Kreisgruppe mit rund 1.300 Mitgliedern und vielen Aktiven ist seit 45 Jahren aktiv und freut sich immer über Zuwachs, denn Naturschutz gelingt nur gemeinsam! Wir geben der Natur eine Stimme – auch in der Politik, für unsere Natur in Stadt und Landkreis Fürth.
Um flächendeckend etwas für den Naturschutz in Bayern zu erreichen, müssen wir auf allen Ebenen politisch aktiv werden! Dies gilt aktuell insbesondere für die Umsetzung des Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!
Anlässlich des 5-jährigen Jubiläums des Volksbegehrens sind wir dabei, die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zu überprüfen und klarzumachen, wo noch Handlungsbedarf besteht. Denn auch wenn es in vielen Bereichen schon positive Veränderungen in Bayerns Natur gibt, sind wir noch lange nicht am Ziel.
Helft mit, dass das Volksbegehren auch auf der lokalen Ebene endlich konsequent umgesetzt wird! Jeder kann sich aktiv beteiligen! Kommt gerne auf uns zu - wir unterstützen Euch dabei!
Kontakt: kathrin.hawelka@lbv.de
Was für ein toller Tag im Kindermuseum Nürnberg! Danke an alle, die dabei waren: Beim LBV Vernetzungstreffen für Kinder- und Jugendarbeit in Mittelfranken.
NAJU GruppenleiterInnen, neue Interessierte, die NAJU-Bayern und der LBV Mittelfranken haben fleißig genetzwerkt, neue aktive Spielideen GruppenleiterInnen ausprobiert, viel dabei gelacht und interessante Einblicke ins Kindermuseum erhalten. Motiviert gehen wir nun an die weitere Planung und freuen uns auf noch mehr gemeinsame Aktionen mit Kindern und Jugendlichen.
Der bayerische Naturschutzverband LBV in Feucht hat bereits den achten Kooperationsvertrag in Mittelfranken zum Schutz von Amphibien in Rohstoffgewinnungsstätten abgeschlossen. Mit der Vertragsunterzeichnung nimmt die Firma Zapfwerke GmbH & Co. KG nun an einem bayernweiten Projekt zum Schutz von bedrohten Amphibienarten in Abbaustätten teil. Durch das Pilotprojekt soll die Förderung und der Erhalt bedrohter Amphibienarten im Gewinnungsprozess gesichert und der laufende Betrieb auch bei schon existierendem Vorkommen bedrohter Arten gewährleistet werden.
Gemäß unserer Satzung bekennt sich der LBV zu Überparteilichkeit in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Bayerischen Verfassung. Der LBV verpflichtet sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und duldet keinerlei Mitglieder oder Aktivitäten im Verband, die diese missachten oder die Unterdrückung der Menschenrechte zum Ziel haben.
Unsere Vision ist geprägt von dem Wunsch nach biologischer Vielfalt sowie einer pluralistischen Gesellschaft, in der jede einzelne Person unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Glauben, Bildungshintergrund, körperlichen und geistigen Fähigkeiten geachtet und respektiert wird.
Der LBV unterstützt daher die aktuellen Demonstrationen und weitere Aktivitäten zum Schutz der Demokratie und fordert dazu auf, sich aktiv - auch unter Verwendung der LBV-Zeichen - daran zu beteiligen. Wir beteiligen uns nur an Demonstrationen und Aktivitäten, solange diese gewaltfrei und in gegenseitigem Respekt verlaufen.
Vor fünf Jahren standen tausende von Menschen in Bayern im Schnee vor den Rathäusern an, um für die Rettung der Wildbienen und Insekten zu unterschreiben. Über 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger wollten damit ein Zeichen gegen das Artensterben setzen. Doch was ist seither aus der Umsetzung der neuen Ziele und Gesetze geworden, welche die Staatsregierung angenommen und an einem Runden Tisch teilweise sogar noch weitergefasst hatte? Zum Auftakt einer Zwischenbilanz nach fünf Jahren Volksbegehren Artenvielfalt – „Rettet die Bienen!“ wirft der Trägerkreis aus ÖDP, LBV, Bündnis 90/Die Grünen und Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) als ein erstes Beispiel einen Blick auf Fortschritte und Defizite bei Blühflächen und bei der Bewirtschaftung von öffentlichem Grün.